Geborgen wachsen:

Warum die Kindertagespflege ein guter Start in die ersten Lebensjahre ist

Hier erfahren Sie, was die Forschung über Betreuung in kleinen, familiennahen Gruppen sagt – und was das im Alltag bei den Kölner Sternchen bedeutet.

Kinder-Spielküche aus Holz mit Spielzeug

1. Eine feste Bezugsperson statt wechselnder Schichten

• Was die Wissenschaft sagt: Kleinkinder können auch zu Betreuungspersonen außerhalb der Familie eine sichere Beziehung aufbauen. Eine große Auswertung vieler Studien zeigt: In familiennaher Betreuung und in kleineren Gruppen gelingt das häufiger als in großen Gruppen.¹ Die Familiennähe gilt in der Fachdiskussion als zentrale Stärke der Kindertagespflege.²

 

• Was das für Ihr Kind bedeutet: Bei mir gibt es keinen Schichtwechsel und keine wechselnden Zuständigkeiten. Ich bin die eine, verlässliche Konstante im Alltag Ihres Kindes. Diese emotionale Sicherheit bildet das Fundament, auf dem Ihr Kind Mut und Selbstvertrauen aufbaut.

 

2. Ein ruhiger Rahmen in der Kleingruppe

Was die Wissenschaft sagt: Studien haben untersucht, wie es Kindern in der Kindertagespflege und in Kitas geht. In der Tagespflege war das Wohlbefinden der Kinder höher, die Betreuungspersonen gingen feinfühliger auf sie ein, und es war leiser.³ Für das Stressempfinden (gemessen über das Hormon Cortisol) kommt es vor allem auf die Qualität der Betreuung an: viel freies Spiel, wenige erzwungene Wechsel und eine zugewandte Bezugsperson.⁴

 

Was das für Ihr Kind bedeutet: In unserer überschaubaren Gruppe von maximal fünf Kindern kann Ihr Kind in seinem eigenen Tempo spielen und lernen. Es hat Zeit für freies Spiel – und für Rückzug, wenn es ihn braucht.

3. Begleitete Übergänge statt vieler Wechsel

Was die Wissenschaft sagt: Das Alter um den zweiten Geburtstag ist eine Zeit großer Entwicklungsschritte – das Kind wird selbstständiger. Die Übergangsforschung zeigt: Jeder Wechsel der Betreuung ist für Kinder eine Herausforderung. Er gelingt besser, wenn Veränderungen klein, vorhersehbar und gut begleitet sind.⁵

 

Was das für Ihr Kind bedeutet: Ihr Kind kann bis zum Kindergarten bei mir bleiben. Es erlebt dadurch nur einen Übergang statt mehrerer und hat über die ganze Zeit dieselbe Bezugsperson. So kann es die Erfahrung machen, dass Betreuung außerhalb der Familie sicher und verlässlich ist.

4. Lernen im echten Alltag

Was die Wissenschaft sagt: Die Fachdiskussion zur Kindertagespflege beschreibt ihre familienähnliche Alltagsatmosphäre als besondere Lernumgebung.² Kinder lernen, indem sie an echten, alltäglichen Tätigkeiten teilnehmen.

 

Was das für Ihr Kind bedeutet: Wir backen gemeinsam, gehen einkaufen, beobachten die Schnecken im Garten und lernen im echten Leben. Diese Lernform passt zum Entwicklungstempo und zur Neugier kleiner Kinder.

5. Eine echte Erziehungspartnerschaft

• Was die Fachpraxis sagt: Eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und Betreuungsperson ist ein wichtiger Teil guter Betreuung. In der Kindertagespflege lassen sich Absprachen individuell und flexibel treffen.²

 

• Was das für Sie als Eltern bedeutet: Beim Bringen und Abholen ist Zeit für einen kurzen, ehrlichen Austausch. Wir ziehen an einem Strang. Ihre Wünsche, die Schlafgewohnheiten Ihres Kindes und kleine Besonderheiten des Alltags finden bei mir direkt Gehör.

Gut vorbereitet in den Kindergarten mit 3 Jahren

Mit drei Jahren verändert sich das Sozialverhalten Ihres Kindes grundlegend. Es beginnt, echte Freundschaften zu schließen, drückt sich sprachlich fließend aus und versteht das Konzept eines Abschieds und Neuanfangs auf rationaler Ebene. Nach zwei Jahren in meiner Kindertagespflege verlässt mich Ihr Kind nicht aus einer Not heraus, sondern weil es emotional und sozial bereit für das große Abenteuer „Kindergarten“ ist.

 

Quellen

¹ Ahnert, L., Pinquart, M. & Lamb, M. E. (2006): Security of children’s relationships with nonparental care providers: A meta-analysis. Child Development, 77(3), 664–679.

² Deutsches Jugendinstitut im Auftrag des BMFSFJ (2004): Von der Tagespflege zur Familientagesbetreuung. Expertise, Kurzfassung.

³ Groeneveld, M. G., Vermeer, H. J., van IJzendoorn, M. H. & Linting, M. (2010): Children’s wellbeing and cortisol levels in home-based and center-based childcare. Early Childhood Research Quarterly, 25(4), 502–514.

⁴ Gunnar, M. R., Kryzer, E., Van Ryzin, M. J. & Phillips, D. A. (2010): The rise in cortisol in family day care. Child Development, 81(3), 851–869.

⁵ Griebel, W. & Niesel, R.: Transitionen zwischen Familie, Kita und Schule. Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP), München.

Kölner Stadtsilhouette mit Dom im Abendlicht

Kindertagespflege Kölner Sternchen · Cora Baltes
Schützenhofstraße 15 · 51063 Köln · +49 (0)163 / 577 0 115 · info@koelner-sternchen.de

©Copyright. Alle Rechte vorbehalten.

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.